Am 23. Juli 2011 führte die Feuerwehr Schwarzau/Stfld. eine interne Schaumschulung durch.
Ziel dieser Schulung war es, das richtige Arbeiten mit den verschiedenen Verschäumungsgeräten. Das Schaummittel wird mit einem Zumischer in den Wasserführenden Schlauch beigemischt
Es gibt verschieden Schaumarten:
Schwerschaum
Schwerschaum ist ein relativ nasser Schaum, mit dem man gute Wurfweiten erzielen kann. Er wird bei Bränden von Feststoffen oder Flüssigkeiten (Brandklassen A und B) eingesetzt. Die wichtigsten Effekte, die zur Brandbekämpfung beitragen, sind hier die Kühlwirkung und der Trenneffekt. Schwerschaum kann zudem bedingt an senkrechten Flächen „kleben“ bleiben (abhängig von Schaummittel, Verschäumung und nicht zuletzt der Struktur der Oberfläche).
Schwerschaum wird auch teilweise noch vorbeugend als Schaumteppich bei Notlandungen auf Flughäfen eingesetzt um Brände durch Funkenflug zu verhindern.
Mittelschaum
Durch die höhere Verschäumungszahl ist der Mittelschaum deutlich leichter als Schwerschaum und kann (sofern der Schaum nicht abfließen kann) bis zu 5 Meter hoch aufgeschichtet werden. Seine Haftfähigkeit an Oberflächen ist gering, wodurch er zum Fluten von Objekten eingesetzt werden kann. Neben dem Verdrängungseffekt gehören Trenn- und untergeordnet Kühleffekt zu den Löschwirkungen des Mittelschaums.
Leichtschaum
Diese Schaumart kann nicht geworfen werden, da sie so leicht ist, dass sie bereits vom Wind weg geweht wird. Der Haupteinsatzort ist daher in geschlossenen Räumen. Zudem ist im Gegensatz zu den bisherigen Schaumarten für Leichtschaum ein besonderer Generator zur Herstellung notwendig.
Fotos @ ff-schwarzau.at